Thematik: Wärmende Frühstücksvarianten für einen guten Start in den Tag
Ein paar Worte zum HAFER im voraus …
HAFER ist neutral, leicht erwärmend und süß. Er wirkt auf Milz, Magen, Lunge und Herz. Er hilft – besonders in gerösteter Form – in den kalten Jahreszeiten, den Körper zu erwärmen und die Abwehrkräfte zu steigern (= Abwehr-Qi). Hafer stärkt das Immunssystem, die Knochen und das Gewebe.
Das Rezept in der Reihenfolge der 5-Elemente
Getrocknete Aprikosen (= österr. Marillen, oder ähnl. Trockenfrüchte aus dem Reformladen) über Nacht in Apfelsaft einweichen.
Haferflocken zu Beginn in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühen anrösten.
1. Einen Topf am Herd heiß machen
2. süßen Kirschsaft oder roten Traubensaft
3. etwas geriebenen Ingwer, Zimt (und falls vorhanden ev. noch Sake = japan. Reiswein) dazugeben
4. eine kleine Prise Salz,
5. die eingeweichten Aprikosen und eine geriebene Zitronenschale (= Schale muss zum Verzehr geeignet sein!) hinzufügen
6. eine Messerspitze Kakao
7. Gerstenmalz (erhältl. im Reformhaus; oder Ahornsirup, Xylith) unterrühren, (eventuell mit Pfeilwurzelmehl eindicken) und einige Minuten köcheln lassen.
8. Abschließend die Haferflocken dazugeben und
9. sofort mit gerösteten Nüssen darüber servieren solange die Haferflocken noch bißfest sind.
Variante dazu: einheimisches Obst mitdünsten
Wirkung dieses Frühstücks:
- sehr erwärmend (daher auch gut für kalte Wintermorgen/-tage!)
- baut Qi von Milz und Nieren auf
- stärkt die Mitte (Element ERDE)
- tonisiert das Blut
Empfohlen auch bei:
- bei Qi-Mangel der Milz (= Schwäche im Element Erde, häufiger Müdigkeit bereits untertags)
- bei Blutmangel
- bei Feuchtigkeit im Körper
- bei Antriebsschwäche
- bei chronischer Müdigkeit
- bei Konzentrationsmangel
Nicht: bei anhaltender innerer Unruhe
Quelle: „Das 5-Elemente-Kochbuch von Barbara Temelie und Beatrice Trebuth“ (Joy-Verlag)
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